Nutritiontrends

Brokkoli, der Krebskiller

Dass Brokkoli gesund ist, ist ja nichts Neues. Aber wieso das grüne, seltsam aussehende und preislich günstige Gemüse zu den Superfoods zählt und vermehrt auf unseren Teller kommen sollte, liest Du hier.


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Brokkoli kam mir schon vor einigen Jahren, als ich das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" gelesen habe, als essbare Wunderwaffe unter. Brokkoli enthält nämlich Phyto-Nährstoffe, die die Fähigkeit besitzen Krebs zu bekämpfen, Entzündungen zu verringern und die Gesundheit der Augen zu unterstützen. Brokkoli gehört zur Familien der Kreuzblütler und ist ein wichtiger Lieferant der Krebs bekämpfenden Indole. Indole verbessern die allgemeine Gesundheit und unterstützen den Körper bei der Verarbeitung und Beseitigung schädlicher Östrogene, welche eine häufige Ursache für hormonbedingte Krebserkrankungen sind. So kann der regelmäßigen Verzehr von Brokkoli das Risiko für Brust- und Eierstockkrebserkrankungen bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern deutlich senken.

Daneben enthält er ein Paket an Mineralstoffen und Vitaminen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Vitamin B1 und B2, Vitamin C und Carotin (Provitamin A) und gehört mit gerade mal 34 Kalorien pro 100 Gramm zu den kalorienärmsten Lebensmitteln.
Häufiger Brokkoliverzehr kann Helicobacter plyori, ein Bakterium im Magen, das jeder achte Mensch in sich trägt, reduzieren. Die Bakterien siedeln sich im Magen an und führen zu Beschwerden wie Entzündungen der Magenschleimhaut, über Geschwüren bis hin zu Magenkrebs. Eine amerikanische Studie zeigt, dass Brokkoli die Menge der Helicobacter-Bakterien im Magen reduzieren kann. In der Studie nahmen die Teilnehmer täglich 70 Gramm Brokkoli zu sich. Ursache dafür ist der sekundäre Pflanzenstoff Sulphoraphan, der besonders stark in Brokkolisprossen enthalten ist.
Eine Blutarmut, auch Anämie genannt, äußert sich oft in Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Meist in an Mangel an Eisen der Grund dafür. Durch den regelmäßigen Verzehr von Brokkoli wird der Eisenspeicher aufgefüllt, der Körper mit reichliche Sauerstoff versorgt und die körperliche und geistige Energie gesteigert.
Sowohl die zarten Röschen als auch der komplette Brokkoli samt Strunk und den kräftigen Stielen können geerntet und verwertet werden. Brokkoli verträgt bei der Zubereitung nicht zu viel Hitze: Als Rohkostsalat oder nur kurz gekocht ist die milde Kohlsorte am nährstoffreichsten und hat einen hohen Ballaststoffanteil.