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Warum Du auf deinen Säuren-Basen-Haushalt achten solltest

Oftmals ist eine Übersäuerung des Körpers der Anfang vieler Krankheiten. Eine Übersäuerung liegt dann vor, wenn die Basen im Körper nicht ausreichen, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.


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Die häufigste Ursache einer Übersäuerung sind zu viele Säure bildende Lebensmittel. Aber auch schlechte Gewohnheiten wie übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen und Stress sind häufige Gründe dafür, dass der Körper übersäuern kann. Mittels pH-Wert Messung des Blutes kann bestimmt werden, ob unser Körper übersäuert ist. Der pH-Wert des Körpers muss in einem bestimmten Bereich liegen, um Schäden am Körper zu vermeiden. Der Normalwert bewegt sich zwischen 7,36 und 7,44. Ein pH-Wert höher als 7,44 wird als basisch und niedriger als 7,36 als sauer bezeichnet.
 
Verschiedene Symptome weisen auf eine chronische Übersäuerung des Körpers hin. Fallen beispielsweise beim täglichen Stoffwechsel so viele Säuren und Schlacken an, dass unser Körper es nicht mehr schafft, sie alle abzutransportieren, dann müssen diese Schlacken irgendwo zwischengelagert werden. Sie werden in das Bindegewebe verschoben. Als Folge entstehen Falten oder Cellulite. Sie können auch in die Gelenke gepackt werden, das wiederum zu Arthritis und Arthrose führen kann. Auch in den Nieren, der Galle oder in der Blase sammeln sich Schlacken an und wachsen dort zu Nierensteinen, Gallensteinen oder Blasensteinen heran.
 
Befinden sich zu viele Säuren in unserem Körper, wird der Körper anfälliger für Pilze, Bakterien und Viren, da eine saure Umgebung perfekt für diese Mikroorganismen ist, um zu gedeihen. So wird die Fähigkeit des Körpers gestört, essenzielle Nährstoffe, wie Mineralien und Vitamine zu absorbieren.
 
Eine schlechte Aufnahme der Nährstoffe stört die Herstellung von Hormonen und Enzymen, die der Körper zur Energieproduktion benötigt. Dies hat zur Folge, dass wir uns trotz ausreichend Schlaf müde und energielos fühlen.
Auch das Immunsystem wird gereizt, um gegen infektiöse Eindringlinge zu kämpfen. Da das Immunsystem mit der Zeit erschöpft, sinkt das körperliche und geistige Energieniveau und der Körper wird anfälliger für Krankheiten.
 
Den Körper in Balance zu halten und dabei ein Auge auf den Säure-Basen-Haushalt zu werfen halt also vielerlei Vorteile. Eine Auflistung, welche Lebensmittel nun basisch und welche sauer sind, findet ihr hier.




 


 

Ballaststoffe

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Ballaststoffe dürfen bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Sie wirken sich im Körper positiv auf die Verdauung aus, sättigen lange, helfen Blutzucker- und Cholesterinwerte zu verbessern, Herz-Kreislauferkrankungen zu verhindern und tragen dazu bei Diabetes Typ 2 zu verhindern.

Besonders viele Ballaststoffe sind enthalten in:
  • Vollkornprodukte wie z.B. Vollkornbrot oder Vollkornnudeln
  • Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen, Bohnen und Linsen
  • Gemüsesorten wie z.B. Brokkoli, Karotten, Kartoffeln, Erbsen, Kohl
  • Obstsorten wie z.B. Beerenobst, Kiwis, Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchte
  • Nüsse und Samen

 

Glykämischer Index (GI)

Der Glykämische Index (oftmals mit GI abgekürzt) ist jener Wert, der den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach der Zufuhr von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln angibt.

Nicht jedes kohlenhydrathaltige Lebensmittel wirkt sich auf den Körper gleich aus. Die ernährungsphysiologische Qualität des Nährstoffes hängt von der Kettenlänge seiner Zuckermoleküle ab und beeinflusst so den Blutzuckerspiegel. Je länger die Kette ist, desto langsamer wird der Zucker verdaut und abgebaut, und desto langsamer steigt auch der Blutzuckerspiegel. Der GI eines Lebensmittels gibt also Rückschlüsse auf den Zusammenhang zwischen Kohlenhydratzufuhr und Blutzuckerspiegel.

Die Formel zur Ermittlung des Index eines Nahrungsmittels mit gleicher Menge reiner Kohlenhydrate lautet:

(Fläche des Dreiecks des getesteten Kohlenhydrats/Fläche des Dreiecks der Glukose)x100

Ob der glykämische Index bestimmter Nahrungsmittel günstig oder ungünstig ist, lässt sich mit folgender Einteilung feststellen:

>70: hoher GI und somit ungünstig

>50 und <70: mittlerer GI und somit mittelmäßig

<50: niedriger GI und somit günstig

Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über den GI der verschiedenen Lebensmittel:

 

 

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Superfoods

Das Wort "Superfoods" ist in aller Munde. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter?

Als Superfoods werden Nahrungsmittel bezeichnet, die über eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an Nährstoffen (wie Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien und/oder sekundäre Pflanzenstoffe) verfügen und damit einen besonders positiven Effekt auf das Immunsystem, das Allgemeinbefinden und eine hohe Heilwirkung haben sollen. Superfoods stammen nicht aus dem Labor und sind keine hochgezüchteten Hybridpflanzen.

Dazu zählen u.a.:

  • Goji Beeren
  • Kakao
  • Maca
  • Kokosnussprodukte
  • Aloe Vera
  • Chia Samen
  • Weizengras
  • Kurkuma